Promotionen

 

Eine Promotion zu absolvieren erscheint vielen als eine zusätzliche Herausforderung. Natürlich kann man auch ohne "Dr. med." ein guter Arzt oder eine gute Ärztin werden. Wir möchten Sie aber überzeugen, dass die Promotion eine wichtige Zusatzqualifikation darstellt, die auch für Ihren weiteren persönlichen und beruflichen Lebensweg ein wichtiger Meilenstein sein kann. Wir helfen Ihnen, diese Qualifikation zu erreichen.
Hier finden Sie Informationen zu möglichen Promotionen. Bitte nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!

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Doktorarbeit zum Thema „Einfluss eines Acetylcholinrezeptor-Antagonisten auf das tumorspezifische Signaling im Kolonkarzinommodell“ zu vergeben.

Der muskarinische Acetylcholinrezeptor M3R ist in vielen Kolonkarzinomzellen überexprimiert und fördert über Aktivierung der MAP-Kinasen ERK1/2 die Zellproliferation. Die Rolle des M3R in der Karzinogenese, Tumorprogression und Metastasierung beim Kolonkarzinom ist jedoch im Vergleich zu anderen Proliferationsfaktoren nur unzureichend charakterisiert. Ergebnisse unserer Arbeitsgruppe legen nahe, dass eine cholinerge Stimulation in vitro und in vivo zu einer vermehrten Tumorprogression führen kann. Durch die Analyse der M3R Signaltransduktion in Kolonkarzinomzellen in vitro soll gezeigt werden, dass die Überexpression und Stimulation von M3R mit einer vermehrten Aggressivität von Kolonkarzinomen einhergeht. Dieser Ansatz kann dazu beitragen, cholinerges Signaling beim Kolonkarzinom als neues prognostisches und therapeutisches Target zu charakterisieren.

Die Promotionsarbeit umfasst die Inkubation von humanen Kolonkarzinomzelllinien (HT-29 und SW480) mit einem spezifischen Acetylcholinrezeptor-Antagonisten und eine anschließende Identifizierung und Quantifizierung der hier durch aktivierten bzw. inhibierten Signalkaskaden (u.a. JAK/STAT, ERK1/2, AKT/mTOR, Sarc) in Hinblick auf Proliferation, Differenzierung und Apoptose von Tumorzellen.

Methodisch werden in dieser Promotionsarbeit gängige Zellkulturtechniken (Kultivierung, Stimulation) sowie proteinbiochemische Methoden einschließlich Proteinisolierung, Proteinbestimmung, SDS-Gelelektrophorese und Western Blot vermittelt.

Wir bieten eine intensive Betreuung und Hilfestellung bei der technischen Umsetzung und wissenschaftlichen Auswertung der Daten durch das chirurgische Forschungslabor.

Das Projekt eignet sich insbesondere für Studierende der Human- oder Veterinärmedizin und kann im Zuge eines Freisemesters oder auch semsterbegleitend durchgeführt werden.

Individuelle Förderungen (Stipendien etc.) werden gerne unterstützt.

Bewerbungen bzw. Fragen dazu bitte an:

030 450 522 714

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