Sigmadivertikulitis

Je nach Ausprägungsgrad der Entzündung wird die akute Sigmadivertikulitis konservativ oder operativ behandelt. Im Falle einer erforderlichen Operation, führen wir diese in der Regel minimal-invasiv in Schlüsselloch-Technik durch. Unsere hohe Expertise mit 700 bis 800 Darmoperationen jährlich erlaubt uns, die operative Entfernung des Sigmas (Sigmaresektion) mit niedrigen Komplikationsraten und hoher Patientensicherheit durchzuführen. Ein künstlicher Darmausgang (Stoma) ist nur in Ausnahmefällen erforderlich.

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Unsere Klinik hat auf dem Gebiet der Divertikulitis eine große wissenschaftliche Kompetenz. Prof. Dr. Kreis und Priv.-Doz. Dr. Lauscher erarbeiten die aktuelle deutsche Leitlinie der Divertikelkrankheit.

Im Rahmen unserer Sprechstunde bieten wir Ihnen eine umfangreiche professionelle und individuelle Beratung an. Insbesondere bei der Sigmadivertikulitis ist eine sorgfältige Beratung vor der Entscheidung zur Operation wichtig.

Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten, können Sie sich gerne an folgende Telefonnummer wenden:

+49 30 450 522722

Behandlung der Sigmadivertikulitis

Schematische Zeichnung einer operativen Entfernung des S-Darms (Sigmaresektion). Eine Sigmaresektion wird in unserer Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie in der Regel minimalinvasiv mit Kameratechnik operiert.

Die Divertikulose ist eine der häufigsten gutartigen Veränderungen im Bereich des Dickdarms. Divertikel sind Ausstülpungen der Darmwand, die in der Regel keinen Krankheitswert haben. Am häufigsten treten Divertikel im sog. Colon sigmoideum (kurz Sigma oder S-Darm) auf, einem Abschnitt des Dickdarms unmittelbar vor dem Enddarm. Man spricht daher auch von Sigmadivertikulose. Nur bei etwa 10 – 20% der Patienten mit einer (Sigma-)Divertikulose kommt es im Laufe ihres Lebens zu einer Entzündung der Divertikel, einer sog. (Sigma-)Divertikulitis. Die klinischen Beschwerden hierbei sind vielfältig und reichen von milden Entzündungsschüben mit Unterbauchschmerzen bis hin zu Komplikationen wie einer Perforation (Darmdurchbruch) oder Blutungen. Ferner sind chronische Verläufe mit – in der Regel unregelmäßig - wiederkehrenden Beschwerden möglich. Je nach Ausprägungsgrad wird die Sigmadivertikulitis konservativ oder operativ behandelt. Sollte eine Operation erforderlich werden, so wird diese am Campus Benjamin Franklin in den meisten Fällen minimal-invasiv in Schlüsselloch-Technik, teilweise auch unter Assistenz durch ein OP-Roboter-System (DaVinci) durchgeführt. Unsere hohe Expertise in der Darmchirurgie mit 700 bis 800 Operationen jährlich erlaubt uns, die operative Entfernung des Sigmas (Sigmaresektion) mit niedrigen Komplikationsraten und hoher Patientensicherheit durchzuführen.

Ihre Ansprechpartner:

PD Dr. med. Johannes Lauscher

Stellv. Ltd. Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Bereichsleiter kolorektale Chirurgie

CBF: Campus Benjamin Franklin

PD Dr. med. Benjamin Weixler

Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

CBF: Campus Benjamin Franklin


Kontakt zur Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Sekretariat und Anmeldung Allgemeinchirurgie

Telefon: +49 30 450-522722
Telefax: +49 30 450-7522902
E-Mail: allgemeinchirurgie-cbf(at)charite.de

Mo. - Do. 08:00 - 15:30 Uhr
Fr. 08:00 - 14:30 Uhr

Sekretariat und Anmeldung Gefäßchirurgie

Telefon: +49 30 450-522725
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E-Mail: gefaesschirurgie(at)charite.de

Mo. - Do. 08:00 - 15:30 Uhr
Fr. 08:00 - 14:30 Uhr

Anschrift
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
Campus Benjamin Franklin
Hindenburgdamm 30
D-12203 Berlin