Computerbasierte Darstellung der Leber auf Grundlage einer Computertomographie.
Computerbasierte Darstellung der Leber auf Grundlage einer Computertomographie.

Untersuchungen vor der Behandlung

Spezielle Untersuchungen zur Planung und Durchführung einer Operation der Leber.

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Beschwerden und Symptome

Lebermetastasen verursachen in der Regel keine Schmerzen oder bestimmten Beschwerden. Oft werden die Absiedlungen bei Nachsorge-Untersuchungen nach der Operation des ursprünglichen Tumors entdeckt. Es ist deshalb sehr wichtig, die regelmäßigen Nachsorge-Untersuchungen durchführen zu lassen.

Untersuchungen zur Planung der Behandlung

Planung einer Leberoperation mit Darstellung der Lebergefäße

Zur genauen Beurteilung führen wir in unserer Klinik immer eine Kernspintomographie (MRT) mit einem speziellen Leber-Kontrastmittel durch. Hiermit können auch kleine Metastasen gefunden werden, die in anderen Untersuchungen nicht sichtbar sind. Zudem führen wir eine Computertomographie (CT) des Brustkorbes und des Bauchraumes durch. Bei Bedarf werden weitere Untersuchungen veranlasst,  wie zum Beispiel eine Darmspiegelung oder Probengewinnung.

Vor einer größeren Leberoperation fertigen wir für jeden Patienten individuell eine computergestützte Operationsplanung an. Hiermit kann genau berechnet werden, ob die Entfernung eines Leberteils sicher durchgeführt werden kann.

Pfortaderembolisation bei zu kleinem Leberrest

Links: zu kleine Leber für eine Leberteilentfernung. Rechts: größere Leber nach Pfortaderembolisation. Unten: Durchführung der Pfortaderembolisation unter Röntgendurchleuchtung.

Die Leber ist ausgesprochen regenerationsfähig. Das bedeutet, dass die Leber nach Entfernung eines Teiles durch eine Leberoperation wieder auswächst. Bereits nach einem Jahr wird die ursprüngliche Lebergröße häufig zu 80 - 90 % wieder erreicht. Auf lange Sicht ist die Entfernung eines größeren Leberteiles deshalb meist unproblematisch.

Bei manchen Patienten muss allerdings soviel Leber entfernt werden, dass der verbleibende Teil für die erste Zeit nach der Operation zu klein wäre. Ob dies so ist, stellen wir bei jedem Patienten mit einer genauen Operationsplanung vorher fest. Aber auch in dieser Situation gibt es heute neue Möglichkeiten: Mit der sogenannten "Pfortaderembolisation" kann eine Vergrößerung der Leber vor der Operation erreicht werden, so dass die Operation anschließend sicher durchgeführt werden kann.

Bei der Pfortaderembolisation wir ein bestimmtes Lebergefäß (ein Ast der Pfortader) verschlossen. Dies erfolgt durch eine Nadelpunktion in örtlicher Betäubung, ähnlich einer Herzkatheteruntersuchung. Der Verschluss des Gefäßes führt dazu, dass die Leber einen Wachstumsreiz erhält. In der Regel wird dann bereits nach 3 - 4 Wochen eine Lebergröße erreicht, die für die Operation ausreichend ist.


Ihre Ansprechpartner

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PD Dr. med. Kai Lehmann

Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Bereichsleiter minimal-invasive Chirurgie


Kontakt zur Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Sekretariat und Anmeldung Allgemeinchirurgie

Telefon: +49 30 450-522722
Telefax: +49 30 450-7522902
E-Mail: allgemeinchirurgie-cbf(at)charite.de

Mo. - Do. 08:00 - 15:30 Uhr
Fr. 08:00 - 14:30 Uhr

Sekretariat und Anmeldung Gefäßchirurgie

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Anschrift
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
Campus Benjamin Franklin
Hindenburgdamm 30
D-12203 Berlin