Das Bild zeigt einen Arzt am Tisch, der den Blutdruck einer jungen Patientin mit einem Blutdruckmessgerät misst.

Was ist Magenkrebs?

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Der häufigste Magenkrebs ist das sogenannte Magenkarzinom. Es geht von den Drüsen der Magenschleimhaut aus und kann von dort sämtliche Schichten der Magenwand durchdringen. Man geht davon aus, dass Magenkrebs aus einer einzigen Zelle entsteht, in der sich die Erbinformation verändert. Diese Zelle entgeht der Kontrolle der körpereigenen Abwehr und kann sich so ungehindert teilen und in gesundes Gewebe eindringen.  

Wie häufig ist Magenkrebs und wen betrifft es?
Das Lebenszeitrisiko, an Magenkrebs zu erkranken, beträgt für Männer aktuell 1,9% und für Frauen 1,2%. Das heißt, dass in Deutschland einer von 52 Männern und eine von 80 Frauen in ihrem Leben an Magenkrebs erkranken werden. Meist sind von der Erkrankungen Menschen, die älter als 60 Jahre als sind, betroffen. Wird die Diagnose in sehr jungem Alter gestellt oder sind viele Verwandte vom Magenkrebs betroffen, kann das ein Hinweis auf eine familiäre Form des Magenkrebs sein. In solchen Fällen erfolgt eine humangenetische Beratung.   

Was sind Risikofaktoren für Magenkrebs?
In den letzten Jahrzehnten zeigte sich, dass Krebs auch mit viralen und bakteriellen Infektionen zusammenhängen kann. Im Magen kann das Bakterium Helicobacter pylori die Krebsentstehung fördern. Man geht davon aus, dass in Deutschland etwa ein Viertel der Bevölkerung mit diesem Bakterium infiziert ist. Das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, ist dann um das 3-6 fache erhöht. 
Ein weiterer Risikofaktor sind die Ernährungsgewohnheiten. Der überwiegende Verzehr pflanzlicher Nahrung senkt das Erkrankungsrisiko. Hingegen führt der häufige Verzehr von stark gesalzenen Lebensmitteln und verarbeiteten Fleischprodukten zu einem erhöhten Magenkrebs-Risiko. Auch der übermäßige Konsum gepökelter, geräucherter oder gegrillter Produkte erhöht das Erkrankungsrisiko. Weiter spielen sowohl geographische als auch ethnische Faktoren eine Rolle. So tritt Magenkrebs in Ostasien sehr viel häufiger auf als in Westeuropa. 


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