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17.09.2018

Charité-Studie: Bestrahlung bei Enddarmkrebs ist oft nicht notwendig

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Moderne MRT-basierte Chirurgie des Enddarmkrebses

Prof. Kreis konnte als derzeitiger Studienleiter der sogenannten OCUM-Studie in bundesweiter Zusammenarbeit mit über 10 Kliniken zeigen, dass die moderne MRT-basierte Chirurgie des Rektumkarzinoms (Enddarmkrebs) mit geringer Lokalrezidivrate und somit sehr guten Ergebnissen möglich ist.

Patienteninformation: Viele Patienten mit Enddarmkrebs erhalten vor der Operation eine Strahlentherapie. Dadurch wird das Risiko für ein Wiederauftreten des Tumors verringert. Allerdings hat auch die Strahlentherapie Nebenwirkungen. In der aktuellen Studie wurde die Größe des Enddarmtumors mit einer hochauflösenden Kernspintomographie (MRT) gemessen. Patienten, bei denen der Tumor eine bestimmte Größe nicht überschritt, haben eine Operation ohne vorherige Strahlentherapie erhalten. Es zeigte sich, dass auch ohne Strahlentherapie Tumore nicht häufiger wiederauftreten. Bei diesen Patienten kann also eine alleinige Operation ohne zusätzliche Strahlentherapie erfolgen. In einer Folgestudie wird dieses Konzept weiter untersucht.

Fachinformation: Für Patienten mit Rektumkarzinom mit negativem circumferentiellen Resektionsrand wurde die alleinige Rektumresektion mit Totaler Mesorektaler Exzision (TME) urchgeführt. Die Lokalrezidivrate lag nach 5 Jahren bei unter 3 %. Als Folgestudie soll die randomisiert-kontrollierte OCUM-2-Studie die Frage klären, ob MRT-basierte Rektumkarzinomchirurgie mit perioperativer Chemotherapie für CRM-negative Rektumkarzinome einen Vorteil im krankheitsfreien Überleben der Patienten erbringt.

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