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Das traditionsreiche Symposium "Aktuelle Chirurgie und Viszeralmedizin" findet alljährlich im November statt und hat sich als eine der wichtigsten chirurgischen Veranstaltungen in Deutschland fest im Kongresskalendar etabliert.

Für das Symposium wird jeweils ein aktuelles Thema aus der Allgemein- und Viszeralchirurgie in allen Facetten über zwei Tage dargestellt und diskutiert. Ein Höhepunkt des Symposiums ist die jeweils am Samstag Mittag stattfindende "Benjamin Franklin Lecture", zu der ein prominenter Gastredner ein aktuelles Thema adressiert.

Als wichtiger Bestandteil hat sich zudem das Pflegesymposium etabliert, welches zeitgleich stattfindet. Das Pflegesymposium richtet sich an Pflegekräfte aus dem OP-Bereich und der chirurgischen Station.

Thema "Kolonkarzinom" - 42. Symposium Aktuelle Chirurgie und Viszeralmedizin

Bitte vormerken: 17. bis 18. November 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser traditionelles Symposium Aktuelle Chirurgie und Viszeralmedizin findet dieses Jahr zum 42. Mal statt. Ich freue mich, Sie hierfür nach Berlin einzuladen. Erneut führt uns die Veranstaltung in die Freie Universität Berlin, jedoch in neue Räumlichkeiten, nämlich den modernen Hörsaal des Botanischen Museums der FU Berlin.

Die Besonderheit unseres Symposiums ist es, das wir ein Krankheitsbild bzw. eine Entität in großer Tiefe darstellen und von möglichst vielen Seiten beleuchten. Dieses Jahr werden wir uns schwerpunktmäßig der Erkrankung „Kolonkarzinom“ zuwenden, welches eine enorme epidemiologische Bedeutung hat, da das Kolorektale Karzinom den häufigsten Tumor des Gastrointestinaltraktes darstellt.

Während noch vor einigen Jahren die Kolonchirurgie als „Brot und Butter“ Chirurgie galt, wurde in den letzten Jahren insbesondere durch die Beschreibung und Dokumentation der Bedeutung der „kompletten mesokolischen Exzision“ sowie der Laparoskopie klar, dass auch die Chirurgie des Kolonkarzinoms eine erhebliche Expertise verlangt. Aber nicht nur operativ-technische Aspekte sind von großer Bedeutung für ein gutes Behandlungsergebnis, sondern insbesondere auch die Einbettung in ein medizinisches Umfeld, welches neben Früherkennung auch eine gute präoperative Medizin sichert sowie darüber hinaus die Bedeutung der adjuvanten und palliativen Therapie nicht unterschätzt. Weiterhin gehört zur Thematik des Kolonkarzinoms immer auch die Frage, wie im Fall von Rezidiven oder Metastasen vorzugehen ist.

All diese Themen werden in dem diesjährigen Symposium von renommierten Rednern und Experten auf hohem Niveau dargestellt werden, so dass eine hervorragende Diskussionsgrundlage garantiert wird. Es wurde im Programm reichlich Zeit eingeplant, damit Sie als Besucher und Interessierte ausgiebig Fragen stellen und Kommentare abgeben können. Wir hoffen, dass es auf diese Weise erneut zu einem lebhaften kollegialen Austausch kommt, der nicht auf den Vortragsaal beschränkt bleibt, sondern auch in der Industrieausstellung seine Fortsetzung finden wird.

Neben den medizinischen Inhalten, die natürlich den wesentlichen Bestandteil der Veranstaltung darstellen, wurden erneut Repräsentanten unserer Fachgesellschaften eingeladen. Hierfür haben wir die Stunde der Präsidenten vorgesehen, bei denen die Präsidenten bzw. Vertreter vom Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V., der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie e.V. Statements über aktuelle Themen und Probleme des Faches abgeben werden. Nachfolgend werden Sie dann für eine Diskussion verfügbar sein. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Anliegen aus den Kliniken und Ihrem persönlichem Arbeitsumfeld unseren Repräsentanten weiterzuvermitteln, damit sich diese auf höherer Ebene für unsere Belange einsetzen können.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung wird auch dieses Jahr die Benjamin Franklin Lecture werden. Diese wird vom Philosophen, Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otfried Höffe gehalten. Herr Höffe setzt sich mit der Medizin und ihrem Verhältnis zur persönlichen Freiheit des Menschen intensiv auseinander und publizierte hierzu umfangreich. Sie werden in seinem Vortrag spannende Denkanstöße und neue Sichtweisen über die Medizin und ihr Verhältnis zur Freiheit gewinnen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie auch dieses Jahr unsere traditionelle Veranstaltung Aktuelle Chirurgie und Viszeralmedizin in der Freien Universität Berlin – Dahlem besuchten.

Programm (PDF)

Bis dahin verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

Ihr

Prof. Dr. Martin E. Kreis


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